Blog zum Thema Internet-Versteigerungen auf blog.auktion-und-recht.de

Auktion-und-Recht.deZur Startseiten und den Themen auf Auktion-und-Recht.deZur Startseite des Betreibers, RA Exner - Kiel 

  Suchfunktion


powered by crawl-it
 
 

ImpressumKontaktDatenschutzhinweisÜber unsBeratung 

R U B R I K E N

Startseite

Medienspiegel

Aktuelle Meldungen

September 2007

August 2007

Juli 2007

Juni 2007

Mai 2007

April 2007

März 2007

Februar 2007

Januar 2007

Medienarchiv 2006

Gesetze

Urteile

Informationen

Mustertexte

Checklisten

Linksammlung

Literatur

Juristische  Abkürzungen

Anwaltliche Beratung

 

Startseite für den Blog Auktion-und-Recht.de

Medienspiegel zum Thema ”Auktion-und-Recht” Medien - Bild: RA Exner, Kiel 2006

Auf dieser Seite werden interessante Neuigkeiten zum Thema der Internet-Auktionen und dem einschlägigen Online-Recht dargestellt. Da nicht nur Presse berücksichtigt werden soll, erfolgt dies nicht in der Form des traditionellen “Pressespiegels” sondern unter der Überschrift “Medienspiegel”.

Fundstelle: www.Auktion-und-Recht.de
[ Urteilssammlung auf dieser Internet-Seite ]


Aktuelle Medien-Meldungen zum Recht
der Internet-Versteigerungen

Wegen Kauf zum Schnäppchen-Preis doch kein Hehler

Das LG Karlsruhe stellte nunmehr einen Spruch des AG Pforzheim klar. Dieses hatte wegen Kauf zu einem niedrigen Preis Hehlerei angenommen. Das LG stellte nunmehr klar: Nur wer vorsätzlich gestohlene Ware kauft, ist Hehler. Im vorliegenden Fall hatte der Beschludigte eine Navigationsgerät zu 670,- EUR erworbe. Dies kostete im Handel regulär 2.137,- EUR. Das AG Pforzheim hatte darin Hehlerei gesehen und eine Geldstrafe von 1.200,- EUR verhangen. Diese unseelige Rechtsprechung ist nun mit der Urteilsaufhebung durch das LG Karlsruhe vom Tisch. Selbst die Staatsanwaltschaft hatte die Aufhebung des Urteils verlangt. Nach einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 29.09.2007, S. 14

Streuabmahnungen
 - Wieder eine neue Mode der Abmahn-Anwälte -

Immer wieder werden neue Abmahn-Tricks bekannt: Zunächst wurden die ersten Abmahnwellen durch die Gerichte eingeschränkt: Wegen fehlender Vermeidung von Prozessen wurde den Abmahn-Anwälten keine Kostenerstattung mehr zuerkannt. Doch das Rad drehte sich weiter. Gerade Wettbewerbsverstöße im Internet-Kauf-Recht sind häufig. Da wird um die Angabe der Versandkosten, Preisangaben, Widerrufsbelehrung, Angaben im Impressum (juristisch: Anbieterkennzeichnung), „unversicherten Versand“, Klau von Artikelfotos, illegal Musik-CDs (Bootlegs, Outtakes, uvm.) gestritten. Nun hat sich die Abmahn-Szene auf die Rechtsprechung eingestellt und versucht dieser und den Betroffenen Abgemahnten durch Streuabmahnungen „Sand in die Augen zu streuen“ … [ Eigener Beitrag zum Thema Streuabmahnung vom 28.09.2007 ]

Handwerker-Auktion zum Schnäppchen

Bei den Handwerker-Auktionen my-hammer, quotatis, blauarbeit, jobdoo, undertool oder profis.de können Handwerker und Dienstleistungen versteigert oder erworben werden.. Test weis auf einige signifikante Unterschiede hin: Bei jobdoo ist der Auftrag bindend. My-hammer.de verfährt ähnlich. Der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. In beiden Fällen bleiben grundsätzlich 14 Tage zur Annahme des Angebots. Bei undertool.de gibt es nur drei Tage Zeit. Test hält folgende Tipps bereit: (1) Auftrag möglichst genau beschreiben. (2) Profis bevorzugen. Arbeitet ein Handwerker gewerblich, gilt die gesetzliche Gewährleistung und entsprechende Verjährungszeiten. (3) Arbeit nur gegen Rechnung vergeben (4) Kosten fixieren (5) Startpreis nicht zu niedrig ansetzen (6) Prüfen Sie das Bewertungsprofil des Handwerkers. Positive Bewertungen deuten Zuverlässigkeit an. Das ist ein Vorteil, aber keine Garantie für gute Arbeit. Bedenken Sie: Die Bewertungen stammen von anderen Auftraggebern. Das sind meist Laien. Laien können die handwerkliche Qualität der Arbeit nur selten objektiv beurteilen. Nach einer Meldung von Stiftung Warentest – gefunden am 24.09.2007

Abmahn-Anwalt drohen 6 Monate Haft!

Ein Berliner Gericht verurteilte einen für Abmahnungen bekannten Münchener Anwalt zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Auf eine Bestätigungsmail für einen E-Mail-Newsletter der Berliner "tageszeitung" (taz) hatte der Anwalt mit einer Abmahnung reagiert, Kosten dafür über 600,oo EURO! Er habe eine solche nicht bestellt. Sodann erwirkte er eine einstweilige Verfügung gegen die „taz“. Der Streit eskalierte weiter, als der Anwalt einen Pfändungsbeschluss für die Domain (www.taz.de) erwirkte. Zudem soll er auf seiner eigenen Web-Seite die Versteigerung der "taz"-Domain angeboten haben. Die taz will dagegen bezahlt haben und so wurde bei dem Anwalt wegen einer Anzeige der taz dann eine Durchsuchung durchgeführt. Dabei wurden offenbar Zahlungsnachweise gefunden. Wegen der Ergebnisse der Verhandlung und einer Vorverurteilung aus dem Jahr 2000 ordnete die Richterin 6 Monate Haft ohne Bewährung an. Nach einer Meldung von SPIEGEL ONLINE - 12. September 2007
Anm. Rechtsanwalt Siegfried Exner, Kiel : Das so genannte double-opt-in Verfahren bei Newslettern ist „sate of the art“. Nun kann es aber gut sein, dass ein Dritter zur Belästigung des Anwalts dessen Daten in die Newsletter- Anforderung eingegeben hat. Dies geschieht auch häufig. Da es sich um Standardfälle handelt, wundert schon die Kostennote in Höhe von angeblich 663,71 Euro. Angesichts der Missbrauchsmöglichkeiten durch Dritte ein wohl zu hoch gegriffener Betrag.
Das es weiterhin im Ergebnis wegen solcher Beträge aber zu eine Pfändung einer Domain kommt, ist wohl als ungewöhnlich zu betrachten. Noch schlimmer, dass Anwaltsversehen, eine geleistete Zahlung nach Vorhalt nicht gefunden zu haben und die Vollstreckung fortdauern zu lassen.
Für den Anwalt und das Vertrauensverhältnis zu den übrigen Mandanten schädlich die folgenden Durchsuchungen.
In jedem Fall kann wohl auch noch ein zivilrechtliches Nachspiel erfolgen: Nach § 945 ZPO kann eine unberechtigte einstweilige Verfügung Ansprüche auf Schadensersatz auslösen. Das weitere Verfahren ist also mit Spannung zu betrachten.
Mehr zum Thema Abmahnungen, Strafbewehrte Unterlassungserklärung und Abmahnkosten.

Kieler Polizei erwischt Dieb über Online-Versteigerungen

Der Kieler Polizei gelang Ende August die Festnahme eines Diebes. Nachdem ein Dieb Beute aus einem Zoofachgeschäft in Kronshagen über eine Internet-Auktion bei eBay losschlagen wollte, wurde er von der Polizei gestellt. Bei einer Durchsuchung in Hassee stellten die Kieler Ermittler weiteres Diebesgut sicher. Unter den ca. 200 Gegenständen befanden sich Handy über Bekleidung bis zum Bürobedarf ein buntes Warensortiment im Wert von mehreren tausend Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Verdächtige in Haft genommen. Der angebliche Täter soll bereits vorher wegen gleicher Delikte in Haft gewesen sein. Nach einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 07.09.2007, S. 28

Mangelnde Sicherheit beim Verkauf gebrauchter Datenträger bei Online-Auktionen

Nach einer Studie einer Berliner Softwarefirma sind zwei Dritte (2/3) aller bei eBay verkauften Speichermedien nicht sicher gelöscht. Die Berliner Firma erwarb in ca. 400 Festplatten, Speicherkaten, USB-Sticks und Digitalkameras. Von den enthaltenen Datenträger ließen sich meist private und zum Teil sogar brisante Daten auslesen. Die weit verbreitete Meinung, Löschen oder Formatieren würde diese Daten sicher entfernen ist falsch. Experten-Tipp: Soll ein Datenträger verkauft werden, so ist eine spezielle Löschsoftware erforderlich. Diese überschreiben regelmäßig die alten Daten mehrfach. Meldung nach Kieler Nachrichten, vom 04.09.2007, Seite 10

Gestohlene Edeluhren bei Online-Auktionen

Die Polizei hat ein Hehler-Duo gefasst, die über Internet-Versteigerungen vertickerten. 517 der Edel-Uhren wurden sicher gestellt. Der Gesamtwert der Armbanduhren ca. 1 Mio Euro! Die Uhren sollen aus Einbrüchen und Diebstählen in München, Offenbach, Schifferstadt, Dortmund und Amsterdam stammen. Die Besitzer werden nun von der Polizei gebeten, sich zu melden. Die über eBay handelnden Täter haben u. a. 2005 auch unter dem Namen eines renommierten norddeutschen Auktionshauses die Ware weit unter Wert verkauft. Die Uhren können unter www.polizei.hamburg.de angesehen werden. Nach einer Meldung der Morgenpost (Hambrug) vom 16.08.2007 (S. 10) Mehr zu den Themen: Kauf von gestohlener Ware als Rechtsmangel, Betrug (hier am Käufer)

[ Mehr zum Thema Luxusuhren und Edeluhren. ]

Amazon erprobt Bezahldienst

Die Plattform für Online-Auktionen und -Handel Amazon hat seinen Bezahldienst Flexible Payments Service (FPS) vorgestellt. FPS sei Bestandteil von Amazon Web Services und wendee sich ausdrücklich an Entwickler, die den Dienst mit vielfachen Möglichkeiten zur Konfiguration an ihre Bedürfnisse anpassen können. Bei der Zahlweise können Nutzer zwischen Kreditkarte, Bankeinzug und Amazon Payments wählen. FPS wird besonders für so genanntes Micropayment entwickeltSo sollen selbst kleine Beträge in US-Cent noch wirtschaftlich überwiesen werden. Eine Grundgebühr gibt es nicht. Nach einer Meldung von Heise vom 06.08.2007

Viele eBay-Nutzer inaktiv

Rund zwei Drittel aller weltweit bei Ebay registrierten Nutzer sollen laut Informationen der netzzeitung Karteileichen sein. Diese Schätzung beruhe auf Annahmen von Henning Krieg der jeden als Karteileiche einstuft, der «innerhalb der letzten zwölf Monate über seinen Ebay Account weder etwas ge- noch verkauft hat». Demnach hätten 157,7 Millionen von 241 Millionen eBay-Mitgliedern Ende Juni 2007 ihren Account mindestens ein Jahr lang nicht mehr aktiviert. Es sei allgemein bekannt, dass die Interent-Auktionsplattform um die zehn Millionen neue Mitglieder pro Quartal wächst, dabei aber die Gesamtzahl der aktiven Nutzer nicht ansteige. Nach einer Meldung der netzzeitung vom 03.08.2007

Berliner Abmahnanwalt wegen versuchten Betruges mit Abmahnungen verurteilt

Vor dem AG Berlin Tiergarten (Az.: (227DS) 63 JS 871/06 (42/07) ) wurden ein "Abmahnanwalt" wegen Betrugs verurteilt. Der RA Frank G. hatte ca. 50 Fällen im Immobilienbereich und bei Ebay wegen fehlenden oder unzureichenden Impressums abgemahnt. Für die Abmahnung aus dem 1. Halbjahr 2006 der Verstöße gegen § 6 TDG (heute § 5 TMG) bestand in den konkreten Fällen keine hinreichende Grundlage.
Nach einer Meldung von "Abmahnwarner", Newsletter des Abmahnwelle e.V. (http://www.Abmahnwelle.de )

+

 Zur Startseite ] [ Zur Inhaltsübersicht ] [ Zum Seitenanfang ]
Autor und (c) 2006 : Rechtsanwalt Siegfried Exner -
Kanzlei-Exner.de, Kiel
Zuletzt geändert am 04.12.2007

HINWEISE

Beratung durch einen Rechtsanwalt

 Partnerseiten und Backlinks

ANZEIGEN

Startseite Webdesignerin IT-Kat.de 

MELDUNGEN

Junger Fischhändler aus Kiel vom Landgericht Kiel zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt: Wegen des Verkaufs von falschem Beluga-Kaviar in 254 Fällen über Online-Auktionen bei eBay wurde der Kieler verurteilt. Er hatte die Produkte für 18 bzw 60 Euro von einem hessischen Händler erworben und für 15,40 bis 299,- EUR über eBay verkauft. [nach einer Meldung der KN vom 16.11.07]

[Zur Urteilssammlung]

* H I N W E I S *

 Belehrung über Widerruf nicht als Grafikdatei

Wahrscheinlich droht bald wieder eine neue Abmahnwelle. Diese würde nicht nur in ebay, sondern alle Auktionsplattformen treffen. Zudem auch zahlreiche Online-Shops: Nach einem Urteil des OLG Frankfurt soll nämlich die Einbindung der Widerrufsbelehrung als Bilddatei nicht erlaubt sein.
Der aktuelle Abmahn-Warner.de empfiehlt deshalb die Belehrung über das Widerrufsrecht und andere vorgeschriebene Informationen  nach den gleichen Regeln wie das “Impressum” zu behandeln. Diese Angaben sollen.
[...] Abmahn-Warner.de  vom 19.11.07

Zu den aktuellen Meldungen

S E R V I C E

Informationen zu dem Thema Abmahnungen
bei Online- Auktionen.

Beratung durch einen Rechtsanwalt

Neu eingestellt! - der Artikel oder das Urteil zu diesem Logo  kann ggf. noch nicht über die Suchfunktion gefunden werden. Die neuen Artikel müssen erst indexiert werden.

Besucher (01.08.2006)

Counter von Counter-Service Counter von Counter-Service 

Impressum - Datenschutzhinweis
 
www.online-law.de - www.gegen-abmahnung.dewww.kanzlei-exner.de

 

Der Betreiber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität oder Richtigkeit der Informationen. Diese können eine Beratung im Einzelfall nicht ersetzen. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion:[ redaktion @ auktion - und - recht .de ] /